Wenn wir uns trafen
hörte ich nicht die Worte
hinter denen Du dich
verstecktest.


Du hast nicht
tief geschlafen
als ich deinen Traum
verliess.

Der Wein stand noch
auf dem Tisch.
Es war nicht mal
Herbst.

Ich hatte keinen Mantel
als ich gegangen bin.


Müde von Worten
die das Gras nicht düngen
kroch ich unter meine Haut.


Es war vier Uhr morgens,
als ich mich entschied
in ein Haus zu gehen.


Eines Tages bist du
mit einem blauen Koffer in der Hand gegangen.

Die andere blieb hier.


Es wurde spät,
bevor ich die Tür zu dem Raum öffnete.

Er war gross und hell.
Blumen, die zu wenig gegossen wurden,
dufteten für mich.

Ich sah auch die Zärtlichkeit in deinen Augen,
als du den Hut ablegtest.


Erst als es Frühling wurde,
habe ich Dich vermisst.


Es passierte,
dass ich nach den Sternen suchte,
unter einem Regenschirm.


Als wir sprachen
erhellte der Mond.

Alle konnten sehen.

Als der Tag kam,
hielten wir uns einander.

Etwas spross aus der Erde.

Keiner wartet mehr.


Der Brunnen an dem wir wohnten
hatte schwarzes Wasser.

Ich habe den Grund nie gesehen.

Ich weiss nur,
dort hat sich jemand
etwas Schönes gewünscht.

© Noomi Fuchs 2013  |  Website: Buero XY